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Mir feieren 50 Jar.

50 Jar

Dir kënnt eist Buch beim Syndicat d'Initiative zu Dikrech zum Präis vu 50 Euro kafen.

Extrait Luxemburger Wort vom Montag, 11. Februar 2019, Seite 18

Einzigartiger Ausflug in die Geschichte

Neuerscheinung „50 Jar Al Dikkrich“ beleuchtet Diekirch in all seinen Facetten

Es ist als großes Volksfest bekannt: Jedes Jahr am zweiten Juli-Wochenende im historischen Altstadtviertel Diekirchs, strahlt „Al Dikkrich“ seine Anziehungskraft ins ganze Land und sogar über die Grenzen des Großherzogtums aus. Aber „Al Dikkrich“ ist mehr als Volksfest, es ist auch, wie der Name es andeutet, Diekircher Geschichte.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten haben die „Amis du Vieux Diekirch“, die das Volksfest jedes Jahr organisieren, im Zuge ihres 50. Geburtstags nun ein Jubiläumsbuch herausgegeben.

Vielseitige Beiträge

Das Buch ist allerdings bei Weitem keine ausschließliche Nabelschau des Altstadtfestes, von dessen Entstehung und Entwicklung natürlich die Rede geht, sondern auch mit seinen rund 480 Seiten ein Beitrag zur Lokalgeschichte der Stadt Diekirch, die in einer Reihe von Beiträgen verschiedener Autoren aus einer Vielfalt von Perspektiven beleuchtet wird.

So schreibt André Bauler über die Entwicklung der Stadt Diekirch im 17. und 18. Jahrhundert, Ern Breuskin über Leben und Werk von Professor René Engelmann, während Marc Schoentgen die Erfolgsgeschichte der Fotografen-Dynastie Maroldt-Tippmann erzählt.

Frank Wilhelm erinnert an Victor Hugos Aufenthalt im „Hôtel des Ardennes“ des Alexis Heck und zeigt in einem weiteren Beitrag „Témoignages littéraires francophones divers“, wie die verschiedenartigsten Autoren die Stadt Diekirch gesehen und beschrieben haben. Jean Spielmann erzählt derweil aus der Zeit der Diekircher Ackerbürger und stellt ebenfalls die Rubrik „Mosaik“ von Professor Paul Jost vor.

André Grosbusch schildert in seinem Beitrag „A Konkurrenz matenee verbonnen“ die etwas ungewohnte Nachbarschaft der Ortschaften Diekirch und Ettelbrück im Lauf der Jahrhunderte. Während Paul Bonert in einem facettenreichen Artikel ein regelrechtes Kaleidoskop an Ereignissen und Fakten aus der Lokalgeschichte präsentiert, erinnert Pierre Dillenburg in einem nostalgisch getönten Rückblick an sein Diekirch, das es so nicht mehr gibt.
In einem Buch über Diekirch darf natürlich eine Hommage an den verstorbenen Roger Leiner, den wohl bekanntesten Karikaturisten des Landes, nicht fehlen, hat er doch seine Kindheits- und Jugendjahre in der Stadt an der Sauer verbracht.
Unter dem Titel „Dikrich, gëschter an haut“ zeigt der lokale Photo-Club anhand einer Reihe von fotografischen Gegenüberstellungen, wie sich die Stadt in den vergangenen 50 Jahren verändert hat. Abgeschlossen wird das Buch mit einer Fotoreportage über „Al Dikkrich 2018“. Das Buch kann zum Preis von 50 Euro beim Diekircher „Syndicat d'initiative“ gekauft werden. e.B.